Auf nach Portugal!

Auf nach Portugal

Nachdem ich meine Liebe zum Surfen ja 2016 in Costa Rica entdeckte und das Land daraufhin gleich zweimal in einem Jahr besuchte, versuche ich meiner Geldbörse zur Liebe dieses Jahr meinen Surfaktivitäten auch in europäischen Ländern nachzugehen. Aus diesem Grund akquirierte ich fix ein paar Freunde und los ging es nach Portugal – genauer gesagt nach Peniche/Baleal.

Die Flüge buchten wir über TAP bzw. Ryanair nach Lissabon. Von dort aus ist Peniche/Baleal nur eine Autostunde entfernt. Wenn ihr euch kein Auto leihen möchtet, dann könnt ihr auch einfach mit dem Bus von Sete Rios fahren. Das dauert auch nur 1,5 Stunden und ihr müsst noch nicht mal umsteigen.

 

Wir mieteten uns mit zehn Menschen ein fantastisches Haus auf der kleinen Halbinsel vor Baleal. Zehn großartige Menschen, von Surfnerds über “joah alles entspannt alle zwei Tage” bis “ich surfe gar nicht” war alles dabei. Genug Platz für alle, eine große Terrasse zum Leben und Lieben und zwei Spots mit Board unterm Arm direkt erreichbar. Perfekt also.

Das Haus mieteten wir über Fernando, der im gesamten Gebiet Häuser und Appartments unterschiedlichster Größe anbietet.

Unsere Surfstunden und Boards buchten wir bei Alex. Kleines Team, alle unfassbar nett und sehr kompetent. Kleine Gruppen oder Personalstunden sind da selbstverständlich. Spontane Absprachen und individuelle Wünsche gar kein Problem.

Die besten Surf Spots der direkten Umgebung sind: Cantinho da Baia, Lagide, Prainha, Gigi’s und Bruno’s. Zudem gibt es natürlich den weltbekannten Spot Supertubos in ca. 10 Minuten Entfernung.

 

Das Schönste bei so Gruppensurfurlauben ist ja, wenn sich irgendwann eine Routine im Tagesablauf einstellt: Morgens schauten wir fix ausm Fenster und checkten die Wellen, warfen uns in die Neos und schnappten uns dann unsere Boards. Zwei Minuten später lagen wir dann auch schon bäuchlings im Lineup. Nach 1-2 Stunden im Wasser wurde auf der großen Terrasse mit Blick aufs Meer gefrühstückt und dann verbrachten wir die Tage entweder am Strand oder einige fuhren los, um sich die umliegenden Städte anzusehen.

Meist meldete sich irgendein Team zum Einkaufen, denn Einkaufen für zehn Leute wurde zur absoluten Königsdisziplin. Wenn man mit zwei vollgepackten Einkaufswagen an der Kasse steht und denkt, das würde jetzt für zwei Wochen reichen, dann ist 48 Stunden später alles schon wieder aufgegessen. Gott sei Dank bietet Peniche einige Einkaufsmöglichkeiten und dringend benötigten Kleinigkeiten erhält man direkt in Baleal.

Nachmittags ging es dann noch mal aufs Brett. Danach mit nem Sagres Duschbier schnell frisch machen und dann wurde gemeinsam gekocht, um dann rentnerlike um 21:30 völlig fertig ins Bett zu fallen.

An einigen Abenden schafften wir es sogar zum Sundowner auf die Klippen, das solltet ihr auch auf jeden Fall machen! Es ist einfach super schön, den Sonnenuntergang von hier aus zu beobachten.

Wenn ihr es danach widererwarten schafft, länger wach zu bleiben, könnt ihr im Danau oder in der Bar da Praia das Tanzbein schwingen. Vorher könnt ihr noch bei Gil vorbei schaun und ein paar Drinks nehmen. Wenn das Wetter besonders gut ist und wer ein bißchen Café del mar Feeling bekommen möchte, der sollte am Samstag zum Sun Downer in die Surfers Lodge Peniche.

Die Surfers Lodge bietet auch Yogastunden an. Informiert euch einfach auf der Homepage welcher Kurs für euch passt.

Wenn ihr Lust habt Essen zu gehen, dann findet ihr bei Brunos Bar Burger & Salate mit Ausblick auf das Meer, Taberna do Ganhao und O Febras servieren klassisch portugiesische Küche. Ich empfehle euch auf jeden Fall einen Besuch im Tables in Ferrel. Hier hat man seinen eigenen Grill auf dem Tisch und wählt zwischen drei Varianten, je nachdem ob man Vegetarier ist oder lieber Fisch oder Fleisch isst. Einfach unfassbar lecker und zauberhafte Besitzer.

Wir verbrachten wundervolle zwei Wochen in Baleal, Dank großartiger Menschen. Wenn ihr Fragen zu der Region habt oder Tipps braucht, sprecht uns gerne an und ansonsten wünsche ich euch eine fantastische Zeit, wenn es euch dorthin verschlägt.

 

Bircher Müsli

Bircher Müsli

Wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt ist unser 2tes Zuhause im Balz&Balz. Dort gibt es wirklich ein unfassbar leckeres Bircher Müsli!

Wenn man allerdings nicht jeden Tag bei Chris und Kathrin auf der Matte bzw. vor dem Tresen stehen kann, dann heißt es “help yourself”!

Zutaten:

  • 2 EL kernige Haferflocken
  • 4 EL feine Haferflocken
  • 2 EL grob gehackte Cashewnüsse/Haselnüsse/Mandeln
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL geschrotete Leinsamen
  • 1 TL Sesam
  • 1 TL Sonnenblumenkerne
  • 1 TL Kokosraspeln
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Vanillepulver
  • 4 EL Soja-Yoghurt (oder den tollen veganen Yoghurt von HARVEST MOON – auf Kokosmilchbasis!)
  • 80 ml Pflanzenmilch nach Wahl
  • 1 mittelgroßer Apfel – geraspelt!

Alle Zutaten am Abend zusammen mischen, ja auch den Apfel. Und dann über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen muß man meist noch etwas Pflanzenmilch und Yoghurt hinzugeben. Und dann Früchte frei nach eurem Belieben und nach Saison.

Das Müsli lässt sich auch gut mitnehmen, ins Büro oder wohin auch immer…..nur nicht mit ins Balz&Balz….das macht ja keinen Sinn :)!

 

Wenn die eigene Welt mal wieder kopfsteht!

Wenn die Welt kopfsteht

Ich glaube ja daran, dass alles im Leben einen Sinn hat. Auch wenn das vielleicht im ersten Moment nicht ersichtlich erscheint, aber irgendwann hat man diesen Moment, in dem man denkt, ja, jetzt versteh ich, warum das Universum das so gemacht hat.

Es gibt immer wieder so Zeiten im Leben, da geht es extrem turbulent zu. Da läuft alles mehr eckig als rund. Da heißt es einfach immer wieder, sich schütteln und weiter machen.

Man hört irgendwann auf zu fragen “Und was kommt jetzt bitte noch?”

Das ganze Leben, die Bahnen, in denen man sich bis dahin bewegt hat, die Sicherheiten, an die man sich gewöhnt hatte scheinen sich wie die Gleise einer Achterbahn neu zu formatieren. Wie bei Harry Potter, wo sich die Treppen immer verschieben.

Nichts ist dann mehr so, wie es noch vor einigen Monaten war. Dinge, die unwiderruflich sind, die man nicht ändern kann, weil sie nicht in unserer Macht liegen, lassen uns straucheln. Lassen uns zweifeln. An uns selbst, am Schicksal, am Leben und an unserem Glauben. Dann ist die eigene kleine Welt so sehr im Umbruch, scheint sich komplett neu zu formatieren. Man möchte dem Alten hinterherrufen, dass es gefälligst wieder kommen soll. Aber das passiert meist einfach nicht.

Man stellt alles infrage und vor allem fragt man sich viel zu oft in diesen Momenten “Warum ich?” “Warum passiert das gerade mir?”

Diese Momente, in denen man noch nicht genau weiß, was denn bitte Großartiges passieren kann, um diesen ganzen Kram wieder einigermaßen ins Lot zu bekommen, sodass man morgens nicht weiterhin wie ein begossener Pudel aus dem Bett steigt.

Und dann passiert es. Einfach so, naja gut, ein bisschen muss man meist auch selber nachhelfen. Man hat durchgehalten, weiter gemacht, sich Fragen gestellt, einige Antworten gefunden – andere nicht. Aber plötzlich klopft es an der Tür. Dieses kleine Fünkchen Glück, das vom Schicksal geschickt wurde. Der neue Flow stellt sich vor und ein. Die gestellten Fragen ergeben wieder einen Sinn und werden von Antworten begrüßt. Dann fließt er wieder, unser kleiner Fluss des Lebens. Der sich immer mal wieder in Stromschnellen zu verlieren scheint, sich aber dann immer wieder fängt, um seinen Weg fortzusetzen und uns immer wieder zeigt, dass wir den Glauben an uns, an das Schicksal und an das Gute sowie den Mut weiterzugehen niemals verlieren sollten.

Einige Zweifler werden jetzt anmerken, dass sich das ja immer super schön anhört, wenn einem das Glück im Leben immer zugeflogen kommt und man sich einfach nur zurücklehnen kann. Nee, Nee liebe Leute, das Leben hat nichts mit zurücklehnen zu tun und hier fliegt auch niemandem irgendetwas zu. Ja klar, auch ich kenne diese Menschen, die nur Schwein in ihrem Leben haben. Wo immer alles gut läuft. Sie sehen super aus, sind erfolgreich im Job, tolle Partnerschaft und scheinen auch noch einigermaßen glücklich zu sein. Aber auch diese Menschen meine Lieben stellen ihr Glück irgendwann in Frage, auch sie werden vor Herausforderungen gestellt, die sie bewältigen müssen.

Doch das Wichtigste in diesem ganzen Drunter und Drüber: Es geht darum niemals den Glauben zu verlieren, den Glauben an sich selbst, das Universum und das Leben. Denn wenn man diesen verliert, dann macht es wirklich alles keinen Sinn mehr.

Das Leben so, wie es ist, ganz ungeschönt, ist Glauben, Vertrauen und Arbeit. Mit sich selber, an sich selber. Seine Aufgaben und Leidenschaften zu erkennen und sie aus vollem Herzen zu erfüllen. Glaubt und Vertraut!!!

So, und jetzt gehe ich ein bisschen tanzen, auf das Leben und das Universum und so….

 

Tanjas veganes Curry mit Tomaten und Kichererbsen

Veganes Curry

Dieses Curry ist wirklich in null Komma nix zubereitet und super lecker. Deswegen finde ich es so großartig! Und es enthält viel Eiweiß durch die Kichererbsen.

Das Grundrezept sieht wie folgt aus:

1 EL ÖL
1 EL geschroteten Koriander
½ TL Kurkuma
ca. 1 cm geraspelten Ingwer
1 Chilischote
200 g gestückelte Tomaten
150-400 ml Kokosmilch (je nachdem wie flüssig ihr es mögt!)
200 g Kichererbsen (gut abwaschen!)
1 Zucchini
¼ TL Tamarindenpaste
Salz

Optional mit:
1 gepresste Knoblauchzehe
½ Hokkaido Kübis
½ Lauch
1 Löffel Ahornsirup
Wenn ihr etwas mehr Gemüse nehmt, dann bewegt euch auf jeden Fall Richtung 400ml Kokosmilch. Und natürlich liegt es an euch, ob ihr es fester oder flüssiger mögt. Ich lande irgendwie immer bei den 400ml.

Die Tamarindenpaste hat eine frisch zitronige Note. Im Prinzip ersetzt ihr damit das Zitronengras. Tamarindenpaste hält sich ewig im Kühlschrank und ihr könnt es auch zu jedem anderen Curry hinzugeben.

Zubereitung:
Öl im Wok oder im Topf erhitzen und die Gewürze hineingeben. So entfalten sie ihr Aroma optimal. Ingwer und wenn ihr mögt  Knoblauch hinzugeben.
Mit den Tomaten ablöschen. Salzen (½ TL) und dann die Kokosmilch hinzugeben. Kichererbsen folgen direkt nach dem Umrühren. Ca. 10 min köcheln lassen.
Die kleingeschnittene Zucchini (ggfs. Lauch und/oder Hokkaido) hinzufügen und nochmal 15 min köcheln lassen. Tamarindenpaste unterrühren.

Ihr könnt Reis dazu kochen oder Brot nehmen. Das Curry schmeckt aber auch einfach so.
Viel Spaß und happyhappycooking 🙂

Das Balz & Balz

Es ist reine Zeitverschwendung etwas Mittelmäßiges zu tun. Das haben auch wir uns gedacht und im Mai 2016 das Balz & Balz im Lehmweg 6 eröffnet. Wir sind Kathrin und Chris. Geschwister, Gastgeber aus Leidenschaft und total versessen auf spitzenmäßigen Kaffee und außergewöhnlich gutes, rustikales Essen.

 

CKTU: Deine Heimat im Herzen?

Chris: „Berlin!“

Kathrin (Spülmaschine einräumend): „Da wo sehr viel Wasser ist, also an der Spülmaschine.“

 

CKTU: Song auf Dauerrepeat?

Kathrin (tanzend): “Look good in leather” Cody Chesnutt

 

CKTU: Ich will nicht sein ohne?

Chris: „Meine Schwester.“

Kathrin: „Meine Leopardenjeans und den kleenen Balzi.“

 

CKTU: Du und Yoga und so?

Chris (lachend): „Soll im Bett ganz hilfreich sein…“

Kathrin: „Geht das auch mit Aperol?“

 

CKTU: Life is for…….? Das Leben ist zum…

Chris: „Ausflippen schön!“

Kathrin: „Loving!“

 

CKTU: Magst du Leberkäse?

Chris: „Na logo. Geiler Scheiß einfach.“

Kathrin: „Boah ich breche!“

Flohsamen Brot von Tanja

Seit ich darüber gestolpert bin, backe ich es jede Woche einmal. Meine Cousine stand eines Tages mit dem Brot in der Hand vor der Tür und ich flippe immer noch aus, wenn ich daran denke – Danke Imke!

Kleiner Exkurs: Ich liebe Brot, aber natürlich ist es nicht wirklich nahrhaft bzw. gesund. Ich bin nicht so der Verzicht-Typ und deswegen finde ich gerade dieses Brot so super, weil es  mega schnell und einfach zuzubereiten ist und zudem aus echt gesunden Zutaten besteht. Schaut selbst:

Zutaten

  • 135g Sonnenblumenkerne/Sesam/Kürbis (entweder nur Eines oder ALLES!)
  • 90g Leinsamen, gehackt
  • 65g, Mandeln/Walnüsse/Haselnüsse  (entweder nur Eines oder ALLES!)
  • 145g geschrotete Haferkörner (oder Haferflocken), wenn nötig: auf glutenfreie achten
  • 2 EL Chia Samen
  • 4 EL Flohsamenschalen (3 EL, wenn sie pulverisiert sind) WICHTIGSTE ZUTAT
  • 1 TL Meersalz
  • 3 EL Kokosöl, Ghee oder anderes Öl
  • 350ml (warmes) Wasser
  • Brotgewürze, wenn es etwas herzhafter sein soll (Kümmel, Anis, Fenchel, Koriandersamen…)

 

Alle Zutaten einfach in einer Schüssel vermengen – Hände sind das beste Werkzeug oder eine kleine Küchenmaschine. Ich gebe den Teig dann in eine einfache Kuchen-Kastenform, die  ich vorher mit ein ganz bisschen Öl ausgestrichen habe, dann löst sich das Brot ganz easy.

Anschließend muss es 2 Stunden gären – gerne länger. 2 Stunden brauchen die Chiasamen und die Flohsamenschalen um zu quellen und zu binden. Und dann hop hop in den vorgewärmten Backofen bei 175 Grad.

Nach 30 Minuten das Brot bitte herausnehmen, aus der Form lösen und dann kopfüber nochmal für 30 Minuten in den Backofen.

That’s it – Enjoy! Life is for EATING! 

Kleine Tipps:

Flohsamenschalen gibt es mittlerweile in vielen Bioläden, im Reformhaus auf jeden Fall.

Das Kokosöl muss meist über dem Wasserbad leicht erwärmt werden, sonst ist es zu fest. Die Brotgewürze lasse ich meist weg, es schmeckt dennoch. Man kann zum Beispiel auch einen Löffel Ahornsirup dazugeben.

 

Tanja

Neugierig? Ja, das war ich schon immer. Vielleicht kann man es auch suchend nennen, sich fragend „Wer bin ich und warum?“.  

All dies führte mich irgendwie vor ca. 15 Jahren zum Yoga und zur Mediation. Nach der Teilnahme an einigen Schweige– und Meditationsretreats (Vipassana) entschloss ich mich meine erste Yoga-Ausbildung bei der International Sivananda Yoga Vedanta Organisation im Ashram in Indien zu machen. Das war 2008. Als ich vier Jahre später durch unsere bunte Welt reiste, traf ich verschiedenste Yogalehrer und praktizierte mit ihnen. In Costa Rica habe ich dann am Nosara Yoga Institut mein kleines eigenes „Yoga-Zu-Hause“ gefunden und eine weitere ganz besondere Ausbildung zum „Interdisciplinary Yoga Teacher“ absolviert. Mittlerweile bin ich dort mit 500h durch die Yoga Alliance zertifiziert.

Ich persönlich kann mir ein Leben ohne Yoga nicht mehr vorstellen. Yoga bedeutet für mich ins Gespräch zu kommen mit dem eigenen System – mit dem eigenen Körper! Dieses „Gespräch“ ist jeden Tag anders und jeden Tag neu.

Meine Stunden sind geprägt durch einen dynamisch-kraftvollen Stil, getragen von viel Freude, Humor und Musik. Ich lege großen Wert auf eine vorsichtige und gesunde Ausführung der Asanas – immer ausgehend davon, wo jeder Einzelne sich gerade befindet. Deswegen rege ich auch immer wieder an Pausen zu machen, um die Asana-Stunde zu „Deiner ganz eigenen Stunde“ zu machen! By the way: I LIKE CHILDS POSE!

Und wenn ich mal nicht auf der Matte stehe, dann brauche ich das Meer um mich. Aufgewachsen an der Nordsee, ist das für mich mein ganz eigener Ruhepol und Energielieferant. Das Meer, der Wind, diese Weite. Entweder spaziere ich dann mit meinem Hund an der Elbe, oder ich stehe in Costa Rica auf dem Surfboard.

 

Ich unterrichtet im Yoga Studio in Blankenese immer donnerstags von 18:30-20:00 Uhr.

 

Jana

Laufen war meine Leidenschaft. Jeden Tag 10km an der frischen Luft und der Tag war für mich gerettet. Dass ich das irgendwann nicht mehr brauchen würde schien mir absurd. Und doch ist es jetzt so weit. Das Energiebündel, das sich nie vorstellen konnte länger als eine Minute ruhig auf einem Fleckchen Erde zu sein, kann still werden. Ganz still und für sich.

Lange hatten mich Studisport Gurus mit langen Zottelhaaren und das Bedürfnis nach totalem schweißtreibendem Ausdauersport in Form von Laufen, Boxen und Rugby davon abgehalten, doch irgendwann hat es auch mich gecatched: diese Yoga Geschichte.

Ob ich ohne Yoga leben könnte – klar! Ob ich das will – oh nein, nie mehr!  

Angefangen hat es in einer Massenveranstaltung: ein Workshop von Bryan Kest in Hamburg. Mit gefühlt 100 anderen Yogis turnte ich mit null Ahnung, Matte an Matte. Und danach war es um mich geschehen. Ich wollte mehr davon. Einige Yogaklassen später beschloss ich alles abzureißen, meinen Job zu kündigen und nach Indien zu gehen. Aus dem geplanten Monat wurden schnell drei Monate inkl. 500hr Ausbildung in Rishikesh. Danach noch fix nach Burma, Thailand, Vietnam und Kambodscha gereist, um anschließend völlig überfordert vor dem heimischen Kleiderschrank zu stehen und mehr als 3 Shirts zur Auswahl zu haben.

Ich liebe es, wenn alles im Fluss ist, wenn sich das eine aus dem anderen ergibt. Wenn der Weg alles zusammenführt. Alles sein Tempo hat. So führte der eine Workshop zum anderen. Meine Yoga Kinderlehrerausbildung gab sich die Hand mit Reiki. Jedem Schritt auf der Matte folgt ein Schritt im Außen.

Meine Yogastunden sind wie das Leben: mal entspannt fließend und mal ein bisschen schweißtreibend. Ich finde Pranayama genauso wichtig wie ein paar tiefe und auspowernde Coreübungen. Und das Schönste daran? Die Energie und Begeisterung, die ich empfinde, weiter geben zu können!

Meine Liebe zu Costa Rica und dem Surfen ist noch ganz frisch. Wie eine dauernde Verknalltheit aus der tiefe Liebe wird. Einmal auf dem Board gestanden, wollte ich nie wieder runter. Und das hat sich auch in den nächsten Urlauben nicht geändert.

Warum Costa Rica? Weil jeder eine Heimat im Herzen trägt und wenn er Glück hat, dieses Zuhause im Laufe seines Lebens findet. Ich hatte und habe dieses Glück. Dankbar und zufrieden.

 

Ich unterrichte jeden Samstag von 16:30-18:00 Uhr bei Yoga Elements, aber auch immer wieder andere Stunden in der Woche.

Als Vertretung springe ich gerne auch bei Damn Good Yoga und bei Peace out Yoga ein. Zudem unterrichte ich immer dienstags und mittwochs in Trittau.

WOW und wir

WOW unser erster Blogpost auf unserer ersten eigenen Webseite. Wir sind ganz hibbelig und unsere Knie wippen wie wild auf und ab im Takt unseres wild schlagenden Herzens.

Die letzten Wochen, ach schon Monate, waren geprägt von unsagbar viel Liebe für unser kleines Herzensprojekt, aber auch mit ein bisschen Verzweiflung und dem Wunsch einen Tag keine Entscheidungen über Bilder, Schriften und Texte fällen zu müssen. Und jetzt ist sie da: www.cktu.yoga

Juchhuuuu!! Wir klatschen in die Hände!
Wir danken an dieser Stelle vor allem Tim, der unsere Seite gebaut hat für seine Geduld mit uns. Nanni, die uns immer verstanden und unsere Sprache gesprochen hat. Sabine für ihre Zahlenjonglierereien, Michi für den Glauben an unsere ganz eigene Energie, Papa für seine pingelpottige Sicht auf die Dinge, Celine fürs Blick drauf werfen und natürlich allen unseren Freunden für ihr Feedback, ihre Hilfe und ihre Kraft unsere Verwirrtheit in den vergangenen Wochen zu ertragen.

Ach und Chris und Kathrin für Kaffee und Food.

Aber von vorne: Tanja und ich saßen Anfang Januar 2017 zusammen und wollten eigentlich “nur” eine Yoga-Surf-Reise in unsere kleine Herzensheimat Nosara organisieren und dann beschlossen wir einfach ALLES was wir rund um Yoga gut finden zusammen auf die Beine zu stellen. Und heraus kam: curiosity killed the unicorn

Das klingt jetzt alles super easy und mit Konfetti und so, aber mal ehrlich, so’n Name fällt echt nicht vom Himmel. Wir haben uns eingeschlossen und so ungefähr jegliche Wortkombinationen der Welt ausprobiert. Dabei ist viel Schokolade in unseren Mündern verschwunden und wir waren trotzdem kurz vorm Verrücktwerden. Und dann fiel er eben doch, zwar nicht einfach vom Himmel, sondern mehr mit Mühe auf Tanjas Wohnzimmertisch, aber er war da und wir sehr glücklich. Auch wenn uns keiner verstanden hat (außer halt Michi eben, wie oben beschrieben). Aber das sind wir 100%! Und wer versteht uns schon im Leben?

Für uns ist der Name genauso Widerspruch, wie wir es sind, wie das Leben halt und der Yoga! Mal punkig und bunt, mal klar und leise! Genauso wenig eindeutig, genauso absurd und oft bekloppt, aber schön und lebendig. Und alles in allem eben yogisch in unserer Welt, heute, hier und jetzt.

Dann wurde die Website gebaut (klar super easy und totaaaal schnell), eine CI gefunden (ein Kinderspiel), Flyer gedruckt (nee, wir haben da nie fast falsche Texte drauf gedruckt) und schwups sind wir heute da – Live und in Farbe!

Wir freuen uns auf eine großartige Zeit mit Euch!

Frei nach dem Motto: Life is for LIVING!